Die allgemeine Kaffeekultur ist in den letzten Jahren stark in den Vordergrund gerückt. Immer mehr Menschen legen Wert auf Kaffee und sind bereit dafür auch viel Geld auszugeben.
Ein solch hochpreisiger Kaffee ist der Kopi Luwak. Doch die wenigsten wissen, dass mit dieser Kaffeesorte sehr viel Tierleid verbunden ist.
Für die Herstellung der Kopi Luwak Kaffeebohne fressen Schleichkatzen auf Kaffeeplantagen Kaffeefrüchte. Die Schleichkatzen verdauen bloß das Fruchtfleisch, die Bohne wird im Magen fermentiert und letztlich ausgeschieden. Durch diesen Vorgang soll die Kaffeebohne ein besonderes Aroma erhalten.
Auf natürlichem Wege werden so pro Jahr ca. 200 kg Kopi Luwak Kaffeebohnen "hergestellt".
Doch die Nachfrage ist weit größer, daher werden vorwiegend in asiatischen Ländern Schleichkatzen in freier Wildbahn eingefangen und in kleine Käfige gesperrt. Zum Fressen bekommen die Schleichkatzen vorwiegend Kaffeekirschen, was nicht ihrer natürlichen Ernährung entspricht.
In diesen Ländern sind die Tierschutzstandards nicht gerade hoch, außerdem handelt es sich hier um eine weitere Form der Massentierhaltung!
Schätzungen zufolge werden weltweit einige Tonnen an Kopi Luwak Kaffeebohnen vertrieben. Der Kilopreis beträgt um die Tausend Euro!
Wir fordern daher ein Einfuhrverbot des Kopi Luwak Kaffees!
Echte Tierfreunde verzichten auf den Kopi Luwak Kaffee!
Wer Wert auf qualitativen hochwertigen Kaffee legt, findet im Handel oder auch in kleinen heimischen Röstereien genug Alternativen, auch Biokaffee! Für ein besonderes Aroma ist die Röstdauer entscheidend, ideal sind ca. 20 Minuten! Dann bekommt man besten Kaffee - ganz ohne Tierqual!
Quelle: persönliche Gespräche mit Kaffeeexperten und peta.de