Die versuchte Rettungsaktion des Wales "Timmy" hat viele Menschen bewegt, die Mitleid mit "Timmy" hatten, zu Wal - und Fischfans zu werden. Doch gerade viele "Fans" von dem Wal essen regelmäßig Fische, doch auch bei Fischen gibt es viel Tierleid. Nicht nur bei der Meeresfischerei, sondern auch bei sogenannten Fischzuchtanlagen und Fischverkäufern auf Marktständen.
Wenn wir an die Missstände und Qualen bei Massentierhaltungen denken, verbinden viele Tierfreunde damit Schweine, Rinder, Kälber, Gänse, Hühner, etc. Doch leider gibt es auch bei Fischen Massentierhaltungen. Eigene Zuchtanlagen, genannt auch Wassertierfabriken, unter dem Deckmantel "aus lokaler oder heimischer Haltung" produzieren täglich sehr viel Tierleid.
Auf Marktständen werden häufig lebende Fische in viel zu kleinen Boxen gehalten, damit sich die Konsumentinnen und Konsumenten "ihre" Fische selber aussuchen können, die dann häufig vom unqualifizierten Personal getötet werden.
Aber auch die Meeresfischerei ist mit viel Tierleid verbunden. Bei Schleppnetzen werden oft zu viele Fische gefangen, sodass zahlreiche Tiere erdrückt werden.
Die Weltmeere werden durch hoch technisierte Fangschiffe dramatisch ausgebeutet, was langfristig ein enormes ökologisches Problem darstellen wird.
Wie Staubsauger entfernen die Fangschiffe in hoher und alamierender Geschwindigkeit alles Leben aus den Meeren. Was auch sehr schlimm ist und oft übersehen wird, ist die Verschmutzung der Meere durch die Fischerei. Denn beim Töten von Milliarden von Meerestieren versenken die Fangschiffe, auch Trawler genannt, Millionenfach Plastikmaterial ins Meer.
Bis zu 80 % der gefangenen Fische werden, da diese zu klein oder wertlos sind, zurück ins Meer geworfen. Dabei sterben viele Fische einen qualvollen Tod!
Wäre es nicht für Menschen, die meinen, "Fisch" wäre eine Alternative zu Fleisch, gleich besser, völlig auf den Verzehr von Lebewesen zu verzichten?