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Mundhöhlenerkrankungen Teil 1
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Erkrankungen der Mundhöhle
sind bei Hund und Katze relativ
häufig, es treten dabei verschiedene
Symptome auf. Meistens wird
der Liebling dem Tierarzt erst
dann vorgestellt, wenn das Tier
nichts frisst, vermehrt speichelt
oder einen üblen Mundgeruch
aufweist.
Verantwortlich dafür ist meistens
Zahnstein, der durch Futterreste in
Verbindung mit Kalzium vom
Speichel entsteht und sich den
Zähnen fest auflagert. Häufig verursachen
die im Zahnstein vorkommenden
Bakterien eine Gingivitis
(Zahnfleischentzündung). Bakterien
und deren Toxine können über
Zahnfleisch und Blutbahn in Herz,
Nieren, Leber und Gelenke gelangen
und dort zu einer Entzündung sowie
zu einer irreversiblen Schädigung der
Organe führen.
Der Zahnstein muss in der Regel
unter Kurznarkose mittels Zahnultraschall
entfernt werden.
Abschließend erfolgt eine Politur der
Zahnoberfläche, wodurch das erneute
Anhaften von Zahnbelag
erschwert wird. Falls der Zahnschmelz
angegriffen ist, wird in der
Regel eine Versiegelung mittels Fluor
zur Kariesprophylaxe durchgeführt.
Übler Mundgeruch kann aber auch
durch einen faulenden Zahn verursacht
werden, der dann vom Tierarzt
gezogen werden muss.
Damit es gar nicht so weit kommen
kann, sollte der Tierbesitzer das
Gebiss regelmäßig kontrollieren und
prophylaktisch, am besten schon im
Welpenalter beginnend, die Zähne
putzen.
Im Rahmen der klinischen
Untersuchung bei der jährlichen
Impfung kann Ihr Tierarzt die
Zahngesundheit kontrollieren und
gegebenenfalls Maßnahmen setzen.
Tel.: 01/577 43 00, 01/577 49 00
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