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Das Tier und Wir - Dezember 2008
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"In Zeiten wie diesen" | Für Mensch, Tier und Umwelt | Todeskampf für die Schönheit | Ein "mörderischer" Erfolg
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Wie schütze ich meinen vierbeinigen Liebling vor Infektionskrankheiten?
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Hunde und Katzen sind einer Vielzahl von Mikroorganismen ausgesetzt, von denen manche tödliche Erkrankungen auslösen.

Als guter Tierhalter schützen sie durch rechtzeitige und regelmäßige Impfungen die Gesundheit und das Leben ihres Lieblings. Diese Immunisierungen sind notwendig, damit ansteckende Krankheiten nicht auf andere Tiere und Menschen übertragen werden können, weil geimpfte Tiere keine oder in Einzelfällen nur eine geringe Anzahl von Keimen ausscheiden. Dadurch können sich die Krankheiten nicht weiter verbreiten.

Manche Infektionskrankheiten werden nur durch direkten Kontakt der Tiere übertragen. Andere Krankheitserreger können von sogenannten Vektoren (Insekten, Zecken etc.) übertragen werden oder sind in der Umwelt so resistent, dass sie ohne Wirt monatelang überleben können. Diese Krankheiten befallen auch Tiere, die keinen Kontakt mit Artgenossen haben.

Bei der Impfung selbst ist folgendes zu beachten:

Jungtiere sind gegen Infektionskrankheiten von sich aus nicht geschützt, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig funktioniert. In dieser Phase erhalten die Welpen ihre Abwehrkräfte (Antikörper) über die Muttermilch. Je nach Immunitätslage der Muttertiere sind diese dann für einen Zeitraum von 8 bis 18 Wochen geschützt. Diese passive Immunität verhindert aber in manchen Fällen die erfolgreiche aktive Immunisierung.

Allgemein besteht eine Grundimmunisierung aus 2 Impfungen im Abstand von 3 bis 6 Wochen (üblicherweise in der 8./9. und 12./13. Lebenswoche). Bei Hunden und Katzen ist eine dritte Impfung wegen möglicher „persistierender maternaler Antikörper” (vorhandene mütterliche Antikörper) nötig und empfehlenswert, die in der 16. bis 18. Lebenswoche erfolgen soll. Dies muss von Einzelfall zu Einzelfall abgeschätzt werden und hängt vom Herkunftsort und Immunstatus des Muttertieres ab.

Es obliegt ihrem Tierarzt zu entscheiden, wann und in welchen Intervallen Impfungen gemacht werden müssen oder sollen. Je mehr Informationen über die Herkunft der Tiere bekannt ist, umso sicherer kann das Impfschema erstellt werden. Daraus ergibt sich aber auch das Dilemma bei Tieren dubioser Herkunft. Ist die Herkunft und der Immunstatus eines Tieres unbekannt, muss der Impfplan individuell an das Tier angepasst werden.

Hunde sollten unbedingt gegen folgende Krankheiten immunisiert werden: Hundestaupe, Parvovirose, ansteckende Leberentzündung, Leptospirose, Tollwut.

Je nach Infektionsrisiko sind noch folgende Impfungen durchzuführen: Zwingerhusten, Borelliose und Babesiose.

Katzen sollten gegen folgende Krankheiten geimpft werden:

Katzenschnupfen und Katzenseuche, Freigänger auch gegen Leukämie.

Je nach Infektionsrisiko können auch Impfungen gegen Feline Infektiöse Peritonitis (FIP), Chlamydien und Tollwut durchgeführt werden.
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Tierschutzverein Klosterneuburg Wien-Umgebung - tippsuelle Themen: Kastrationstippsionen von Steunerkatzen und herrenlosen Hunden. Intensivtierhaltung, Pelze, Versuchstiere, Exoten-Schmuggel und Haltung, Jagd- und Fischereigesetze, Haustierhaltung etc.
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