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"In Zeiten wie diesen" | Für Mensch, Tier und Umwelt | Todeskampf für die Schönheit | Ein "mörderischer" Erfolg
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Wie schütze ich meinen vierbeinigen Liebling
vor Infektionskrankheiten?
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Hunde und Katzen sind einer
Vielzahl von Mikroorganismen
ausgesetzt, von denen manche tödliche
Erkrankungen auslösen.
Als guter Tierhalter schützen sie
durch rechtzeitige und regelmäßige
Impfungen die Gesundheit und das
Leben ihres Lieblings. Diese
Immunisierungen sind notwendig,
damit ansteckende Krankheiten
nicht auf andere Tiere und
Menschen übertragen werden können,
weil geimpfte Tiere keine oder
in Einzelfällen nur eine geringe
Anzahl von Keimen ausscheiden.
Dadurch können sich die
Krankheiten nicht weiter verbreiten.
Manche Infektionskrankheiten werden
nur durch direkten Kontakt der
Tiere übertragen. Andere Krankheitserreger
können von sogenannten
Vektoren (Insekten, Zecken etc.)
übertragen werden oder sind in der
Umwelt so resistent, dass sie ohne
Wirt monatelang überleben können.
Diese Krankheiten befallen auch
Tiere, die keinen Kontakt mit
Artgenossen haben.
Bei der Impfung selbst ist folgendes
zu beachten:
Jungtiere sind gegen Infektionskrankheiten
von sich aus nicht
geschützt, da ihr Immunsystem noch
nicht vollständig funktioniert. In
dieser Phase erhalten die Welpen ihre
Abwehrkräfte (Antikörper) über die
Muttermilch. Je nach Immunitätslage
der Muttertiere sind diese
dann für einen Zeitraum von 8 bis
18 Wochen geschützt. Diese passive
Immunität verhindert aber in manchen
Fällen die erfolgreiche aktive
Immunisierung.
Allgemein besteht eine Grundimmunisierung
aus 2 Impfungen im
Abstand von 3 bis 6 Wochen (üblicherweise
in der 8./9. und 12./13.
Lebenswoche). Bei Hunden und
Katzen ist eine dritte Impfung wegen
möglicher „persistierender maternaler
Antikörper” (vorhandene mütterliche
Antikörper) nötig und empfehlenswert,
die in der 16. bis 18.
Lebenswoche erfolgen soll. Dies
muss von Einzelfall zu Einzelfall
abgeschätzt werden und hängt vom
Herkunftsort und Immunstatus des
Muttertieres ab.
Es obliegt ihrem Tierarzt zu entscheiden,
wann und in welchen
Intervallen Impfungen gemacht werden
müssen oder sollen. Je mehr
Informationen über die Herkunft
der Tiere bekannt ist, umso sicherer
kann das Impfschema erstellt werden.
Daraus ergibt sich aber auch das
Dilemma bei Tieren dubioser
Herkunft. Ist die Herkunft und der
Immunstatus eines Tieres unbekannt,
muss der Impfplan individuell
an das Tier angepasst werden.
Hunde sollten unbedingt gegen folgende
Krankheiten immunisiert werden:
Hundestaupe, Parvovirose,
ansteckende Leberentzündung,
Leptospirose, Tollwut.
Je nach Infektionsrisiko sind noch
folgende Impfungen durchzuführen:
Zwingerhusten, Borelliose und
Babesiose.
Katzen sollten gegen folgende
Krankheiten geimpft werden:
Katzenschnupfen und Katzenseuche,
Freigänger auch gegen Leukämie.
Je nach Infektionsrisiko können auch
Impfungen gegen Feline Infektiöse
Peritonitis (FIP), Chlamydien und
Tollwut durchgeführt werden.
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