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"In Zeiten wie diesen" | Für Mensch, Tier und Umwelt | Todeskampf für die Schönheit | Ein "mörderischer" Erfolg
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"In Zeiten wie diesen"
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Liebe Mitglieder, Spender, Tierfreunde!
Vor allem möchte ich unseren
neuen Mitgliedern und Spendern
danken, und sie herzlich in unseren
Reihen begrüßen!
Natürlich danke ich auch unseren
langjährigen "Mitstreitern" ganz
besonders für ihre Treue, "gerade in
Zeiten wie diesen" ist es besonders
wichtig, Beschützer der Tiere an unserer
Seite zu wissen. Die Tiere brauchen
Sie gerade jetzt mehr denn je!
Besonders erfreut bin ich auch, dass
Sie unsere neue Vereinszeitung so gut
angenommen haben.
Ich danke allen auf diesem Wege und
hoffe auf eine gute Zusammenarbeit.
Bald ist es wieder so weit, dass Weihnachtsfest
steht vor der Tür, das Fest
des Friedens und der Freude - auch
für die Tiere?
Schon die Vorweihnachtszeit meint
es mit den Tieren nicht allzu gut. Im
Spätherbst ist Jagdzeit und da geht es
immer sehr waidmännisch zu. Mit
der strapazierten "Jagdethik" ist es
oft nicht allzu weit her. Die Anzahl
der Wildabschüsse ist gegenüber
dem Vorjahr um 30,5% gestiegen.
Aber offensichtlich haben wir nicht
genug Tiere um die Jagdlust der
Jäger zu befriedigen, sonst würden
sie nicht extra in Volieren und
Wildgattern gezüchtet werden, die
erst kurz vor dem Abschuss ausgesetzt
werden, um der Freude des
Schießens zu fröhnen.
Auch die Martinifeiern, die im
November stattgefunden haben, sollen
den Berichten zu folge, recht
lustig gewesen sein. Allerdings weniger
für die tausenden Gänse.
Nachdem die Festtage immer näher
kommen, möchte ich sie, liebe
Mitglieder und Tierfreunde daran
erinnern, auch an die Tiere zu denken
und Sie ersuchen, unsere
Mitgeschöpfe an dem schönen weihevollen
Fest teilhaben zu lassen.
Verzichten Sie bitte bei Ihrem
Festmahl auf sogenannte "Spezialitäten"
, die mit besonderem Tierleid
verbunden sind.
Ich erinnere an die Gänsestopfleber,
die mit unvorstellbarem Tierleid verbunden
ist. Eine kranke, vergrößerte
Leber, denken Sie dabei auch an ihre
eigene Gesundheit.
Hummer, Krebse, etc. werden
extrem tierquälerisch transportiert
und bis zu ihrem Verkauf schrecklich
gehalten, ebenso die
Weihnachtskarpfen, die zu hunderttausenden
ihr Leben lassen müssen.
Das Straußenfleisch sollte bei uns
erst gar nicht "eingebürgert" werden.
Ich könnte diese Liste beliebig lange
fortsetzen, ich überlasse das aber
Ihrer Phantasie.
Denken sie, liebe Mitglieder und
Tierfreunde bitte auch bei
Weihnachtseinkäufen an das Leid
der Tiere, und schenken Sie keine
lebenden Geschenke, ohne sich vergewissert
zu haben, wie und wie
lange das Tier dort leben darf!
Pelze zu tragen ist eine Gewissensfrage,
die jeder mit sich selbst
verantworten muss! Über die Qualen
der Pelztiere habe ich schon genug
aufklärend berichtet.
Ich wünsche mir selbst zu
Weihnachten, dass mein Ruf, unsere
Mitgeschöpfe zu schützen, endlich
Wahrheit wird:
Tiere schützen und nicht zu nützen!
In diesem Sinne, liebe Mitglieder
und Freunde ein gesegnetes
Weihnachtsfest und gesundes
Neujahr.
Ihre
Lucie Loubé
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