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Das Tier und Wir - Oktober 2009
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Schilddrüsenüberfunktion der Katze
(feline Hyperthyreose)
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Die Schilddrüsenüberfunktion ist die am häufigsten vorkommende hormonelle Störung der Katze und tritt meistens ab einem Alter von acht Jahren auf. Es sind alle Katzenrassen betroffen und es besteht keine Abhängigkeit vom Geschlecht.
Die Schilddrüsenhormone regulieren die Stoffwechselfunktion im Körper sowie den Aktivitätsgrad Ihrer Katze.


Bei der Hyperthyreose produziert die Schilddrüse eine erhöhte Konzentration an Hormonen. Diese gesteigerte Hormonausschüttung wird hauptsächlich durch ein vermehrtes Wachstum (Hyperplasie), einen gutartigen und selten durch einen bösartigen Tumor der Schilddrüse verursacht.

Folgende markante Symptome können dem Besitzer auffallen:

Es kommt zu Gewichtsverlust trotz gesteigertem Appetit, Hyperaktivität, Erbrechen und Durchfall infolge zu schneller Futteraufnahme, Atemnot, vermehrtes Urinieren und vermehrtes Trinken wegen erhöhter Nierendurchblutung, erhöhte Herzfrequenz sowie struppiges Haarkleid. 10 % der Katzen können aber auch unter Appetitlosigkeit und Apathie leiden. Bei längerem Bestehen der Krankheit kommt es zu Störungen von Niere und Leber, Herzschwäche durch überwiegendes Wachstum des Herzmuskels sowie Bluthochdruck.

Sollten solche Symptome bei Ihrer Katze auftreten, ist ein Tierarztbesuch sehr ratsam.

Ihr Tierarzt kann anhand der Vorgeschichte (Alter, typische Symptome) sowie durch die Messung der Schilddrüsenhormonkonzentration im Blut eine Schilddrüsenüberfunktion diagnostizieren.

Therapeutisch werden am häufigsten Thyreostatika verwendet, die in Form von Tabletten der Katze verabreicht werden müssen. Diese Medikamente hemmen die Bildung der Schilddrüsenhormone, wobei aber das krankhaft veränderte Gewebe nicht beseitigt wird.
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Tierschutzverein Klosterneuburg Wien-Umgebung - tippsuelle Themen: Kastrationstippsionen von Steunerkatzen und herrenlosen Hunden. Intensivtierhaltung, Pelze, Versuchstiere, Exoten-Schmuggel und Haltung, Jagd- und Fischereigesetze, Haustierhaltung etc.
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